Schnelle Hilfe bei Verstopfung – Holzwarth Apotheke Lembeck

Das hat sicherlich jeder von uns schon einmal erlebt: Man sitzt auf dem stillen Örtchen, doch der Darm schaltet in den Ruhemodus. Eine Stuhlentleerung von dreimal täglich bis dreimal wöchentlich gilt als normal. Ist der Stuhlgang jedoch seltener, können die folgenden Tipps helfen, den „Stau im Darm“ zu lösen:

  • Ernähren Sie sich ausgewogen und ballaststoffreich. Ideal sind Vollkornprodukte sowie viel frisches Obst und Gemüse. Denn sie enthalten größere Mengen an Ballaststoffen, die im Darm aufquellen und so für eine gute Darmtätigkeit und weiche Stuhlkonsistenz sorgen. Damit die Ballaststoffe ihre gewünschte Wirkung erzielen können, sollten Sie pro Tag mindestens 2 Liter trinken. Gut geeignet sind stilles Mineralwasser, verdünnte Saftschorlen oder ungesüßte Früchtetees.
  • Gehen Sie im Rahmen Ihrer gesundheitlichen Möglichkeiten regelmäßig an der frischen Luft spazieren. Das steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern bringt auch einen allzu trägen Darm wieder in Schwung. Schon mit regelmäßigen kurzen Bewegungseinheiten, die sich ohne großen Aufwand in den Alltag einbauen lassen, können Sie einiges erreichen. Anregungen finden Sie in unseren Gesundheits-News vom 8. Januar 2017. Spezielle Übungen zur Stärkung der Muskulatur lassen Sie sich am besten von einem Physiotherapeuten erklären.
  • Wenn sich der gewünschte Erfolg trotz ballaststoffreicher Kost und mehr Bewegung einfach nicht einstellen möchte, kann die kurzfristige Einnahme eines Abführmittels Erleichterung verschaffen. Empfehlenswert sind u. a. CO2-haltige Zäpfchen. Auch isoosmotische Abführmittel, etwa mit dem Wirkstoff Macrogol bringen in Verbindung mit einer ballaststoffreichen Ernährung den Darm in Schwung. Ihr Apothekenteam berät Sie gern bei der Auswahl des für Sie geeigneten Präparats.
  • Liegen die Beschwerden über einen längeren Zeitraum vor, sollte die Ursache unbedingt durch einen Arzt abgeklärt werden. Denn unbehandelt kann eine chronische Verstopfung im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss führen.

Richtig Puls messen für Diabetiker – Holzwarth Apotheke Dorsten

Oft werden Menschen von einem Schlaganfall getroffen, weil sie Vorhofflimmern haben, ohne es zu wissen. Denn bei über der Hälfte aller Patienten tritt die Erkrankung beschwerdefrei auf. Vorhofflimmern ist auch eine häufige Herzrhythmusstörung bei Diabetikern, die Schätzungen zufolge ein um 34 Prozent erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern haben.

Die Deutsche Herzstiftung rät daher besonders Menschen mit Diabetes zur regelmäßigen Pulsmessung, um dadurch frühzeitig Auffälligkeiten des Herzschlages zu entdecken und sie durch einen Arzt abklären zu lassen.

Allein mit Hilfe der Pulsmessung ließe sich die Mehrheit der Schlaganfälle als Folge des unbemerkten Vorhofflimmerns vermeiden, da die Betroffenen nach Aufdeckung der Rhythmusstörung mit gerinnungshemmenden Medikamenten vor dem Schlaganfall geschützt werden könnten. Ist der Puls unregelmäßig oder liegt er in Ruhe über 100 Schläge pro Minute, sollte man nach Empfehlung der Deutschen Herzstiftung so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen, um zu klären, ob Vorhofflimmern dahintersteckt.

So messen Sie Ihren Puls richtig

Zunächst bleiben Sie 5 Minuten ruhig sitzen. Dann suchen Sie mit dem Zeige- und Mittelfinger an der Innenseite des Unterarms unter dem Daumen die Unterarmarterie, bis sie den Puls spüren. Messen Sie den Puls 30 Sekunden lang mit leichtem Druck und verdoppeln Sie das Ergebnis.